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Content-Qualität greifbar machen — ohne Score-Illusion

Diagramme und Notizen auf einem Tisch

Viele Teams messen Textqualität an Lesbarkeitsformeln oder Keyword-Dichte. Das fühlt sich objektiv an — und führt oft zu Texten, die formal „gut“ sind und trotzdem niemandem weiterhelfen. Besser: drei Fragen, die jede Seite bestehen muss.

Erstens: Würde eine kenntnisreiche Kollegin diesen Text als Ausgangspunkt akzeptieren? Zweitens: Fehlen Angaben, die eine Leserin vor einer Entscheidung braucht — Preise, Voraussetzungen, Risiken, Alternativen? Drittens: Ist klar, wer spricht und worauf sich Aussagen stützen?

In unseren Audits markieren wir Abschnitte, die diese Fragen nicht bestehen, statt einen Gesamtscore auszuspucken. Ein Absatz mit veralteten Zahlen ist konkreter als „Qualität: 62“. Marketing-News zu SEO-Updates ändern sich; die Anforderung an ehrliche, brauchbare Inhalte bleibt.

Wenn Sie interne Reviews einführen, reichen kurze Markups und ein gemeinsames Glossar der Qualitätskriterien. Das spart Zeit gegenüber langen Stilhandbüchern, die niemand öffnet.

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